Laut Polizei keine Hinweise auf Gewaltverbrechen

Vermisste Kreutherin tot aufgefunden

Jetzt ist es traurige Gewissheit. Nachdem eine 17-jährige Kreutherin heute Nacht nach einem Waldfest-Besuch nicht nach Hause gekommen ist, wurde die junge Frau am späten Vormittag tot aufgefunden.

Polizisten an einem Bachlauf im Kreuther Ortsteil Scharling heute Nachmittag / Foto: Lino Mirgeler/dpa

Wie berichtet hat die Polizei seit den frühen Morgenstunden im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahnung nach einer 17-Jährigen aus Kreuth-Scharling gesucht. Die junge Frau war heute Nacht gegen 2 Uhr vom Waldfest in Rottach-Egern mit dem Taxi bis kurz vor ihrem Zuhause gefahren. Rund 50 Meter Fußweg fehlten noch. Doch daheim kam Sie nicht an.

Die Familie und Freunde suchten noch heute Nacht stundenlang nach ihr. Da dies ergebnislos blieb, wurde am frühen Morgen die Polizei eingeschaltet, die gegen 10:30 Uhr die Öffentlichkeit informierte. Beteiligt an der großangelegten Suchaktion waren Polizisten aus Bad Wiessee, ein Hubschrauber sowie eine Reitergruppe aus Rosenheim. Unterstützt wurden die Beamten von der Rettungshundestaffel und Feuerwehren aus der Region.

Tragischer Unfall am wahrscheinlichsten

Am späten Vormittag dann die traurige Gewissheit. Die Vermisste lebt nicht mehr. Gegen 11:40 Uhr wurde die 17-Jährige rund 400 hundert Meter von ihrem Zuhause entfernt tot in einem Bachbett aufgefunden. Die Kripo Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die vermisste 17-Jährige wurde in diesem Bachlauf gefunden / Foto: Lino Mirgeler/dpa

Dabei gebe es laut Polizei derzeit “keine expliziten Hinweise” auf ein Gewaltverbrechen. Denn obwohl die Leiche der jungen Frau eine Kopfverletzung aufwies, gehe man, so eine Sprecherin, derzeit von einem tragischen Unfall im Bereich des Bachlaufes aus.

Näheres müsse allerdings die Obduktion zeigen. Die Angehörigen werden derweil von einem Kriseninterventionsteam betreut.


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