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Waldbrandgefahr im Landkreis steigt auf höchste Stufe

Wer zündelt, zahlt

Von Nina Häußinger

Die Hitze steigt und damit auch die Trockenheit im gesamten Landkreis. Die Gefahr für Waldbrände wird deshalb immer größer. Wie man sich jetzt unbedingt verhalten sollte.

Die Wälder rund um den See sind aktuell sehr trocken

Am kommenden Wochenende erreicht der Landkreis Miesbach die beiden höchsten Waldbrand-Gefahrenstufen, das teilt das Landratsamt Miesbach jetzt mit. Der Brand- und Katastrophenschutz am Landratsamt Miesbach und die Landkreis-Feuerwehrführung warnen deshalb noch einmal eindringlich davor, Feuer auf Bergen, im Wald oder in Waldnähe anzuzünden. „Kommt es zu einem Feuerwehreinsatz, muss der Verursacher die Kosten dafür selbst tragen“, betont Pressesprecherin des Landratsamts Sophie Stadler.

Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder. Die Regierung von Oberbayern bittet dringend darum, folgende Warnhinweise zu beachten. Diese gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind. Im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon soll man

  • kein Feuer oder offenes Licht anzünden oder betreiben,
  • keine offenen Feuerstätten errichten oder betreiben,
  • keine Bodendecken abbrennen und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise absengen,
  • keine brennenden oder glimmenden Sachen wegwerfen und nicht rauchen.

Außerdem wurden erneut Luftbeobachtung für Sonntag, 30. Juni bis einschließlich Montag, 1. Juli für ganz Oberbayern angeordnet. Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung. Die Flieger starten von den Stützpunkten Eichstätt, Pfaffenhofen a.d.Ilm, Oberpfaffenhofen, Erding, Mühldorf a.Inn, Königsdorf und Ohlstadt. Sie erreichen von dort aus gefährdete Wälder in ganz Oberbayern. Die Beobachtungsflüge finden einmal täglich jeweils nachmittags statt.


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