Woher kam die Atemnot der Schüler?

Es scheint ein unlösbares Rätsel zu sein. Nachdem zum zweiten Mal Schüler des Gymnasiums Miesbach wegen Atemnot in der Turnhalle behandelt werden musste, weiß die Polizei auch knapp einen Monat später nicht wirklich mehr.

In der Turnhalle des Miesbacher Gymnasiums kam es nun schon zweimal zu Vorfällen

Mitte Januar mussten Einsatzkräfte am Gymnasium in Miesbach anrücken. Der Grund: 16 Schüler einer fünften Klasse mussten mit Atemnot-Erscheinungen noch in der Turnhalle medizinisch versorgt werden. Von ihnen benötigten sechs eine Weiterversorgung im Krankenhaus Agatharied.

Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits im Dezember – laut Schulleitung bei der selben Klasse und ebenfalls in der Turnhalle. Der Vorfall soll aber vergleichsweise harmlos abgelaufen sein.

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Woher kam die Atemnot in der Turnhalle des Miesbacher Gymnasiums?

Die Polizei Miesbach ermittelt. “Messungen der Feuerwehren aus Miesbach, Hausham und Tegernsee, die über spezielle Gefahrgutmessgeräte verfügen, sowie die Überprüfung der Halle durch den Gefahrgut-Trupp des Polizeipräsidium Oberbayern Süd, führten am Ereignistag zu keinem Ergebnis”, erklärt ein Polizeisprecher.

Außerdem wurde ein Baubiologisches Büro vom Landratsamt beauftragt ein Gutachten zu erstellen. Dazu heißt es Seitens der Polizei:

Auch ein vom Landratsamt Miesbach beauftragter Sachverständiger bestätigte nun in einem Gutachten, dass keine bedenklichen Stoffe in den genommenen Luftproben nachgewiesen werden konnten. Der Baubiologe kommt in der Auswertung zu dem Fazit: Unbedenklich.

Somit lasse sich nach wie vor nicht ermitteln, was den Reizhusten bei den Schülerinnen und Schüler verursacht hat.

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