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Stadt Tegernsee schaltet Anwalt ein

Zwei Tegernseer Höfe sind einer zuviel

Von Nicole Kleim

Wie berichtet ist aus dem Feichtner Hof in Gmund der Tegernseer Hof geworden. Weil es in Tegernsee ein Restaurant mit demselben Namen gibt, behält sich die Stadt jetzt rechtliche Schritte vor.

Der Feichtner Hof heißt jetzt Tegernseer Hof. Der zweite am Tegernsee. / Foto: N. Kleim

Weil der Name „Feichtner Hof“ für Gäste von außerhalb schwer zu merken war, hatte Kristian Nicol Worbs seine Traditionsgaststätte in „Tegernseer Hof“ umgetauft (wir berichteten). Wie der Merkur jetzt berichtet rief das die Stadt Tegernsee auf den Plan. Denn auch dort gibt es in der Rosenstraße einen „Tegernseer Hof“.

Hierbei handelt es sich um ein italienisches Restaurant, das unter dem Namen „Ristorante Trastevere“ bekannt ist. So ging Worbs ging laut Merkur davon aus, dass das Haus aktuell unter diesem Namen geführt werde, und dass es nur früher Tegernseer Hof hieß. Er habe vorab prüfen lassen, ob es eine Gaststätte am Tegernsee mit diesem Namen gibt, so der Unternehmer und Geschäftsführer der Familiengesellschaft Aureus Immobilien und Anlagen GmbH gegenüber der Heimatzeitung.

Sache liegt beim Anwalt

Die Stadt Tegernsee hatte die Namensänderung aus der Presse erfahren und im gestrigen Bauausschuss kurz darüber diskutiert, wie Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) auf Nachfrage erklärt. Noch wisse man allerdings nicht, ob man Worbs etwas vorwerfen könne. Die entscheidenden Fragen werde sein: „Kann man was machen? Will man was machen?“

Zumindest werde die Angelegenheit jetzt durch einen Anwalt geprüft, sagt der Rathauschef. Letztendlich entscheide der Stadtrat, ob man die Sache auf sich beruhen lasse oder auf eine Namensänderung dränge. Denn nicht nur das italienische Restaurant hat die Bezeichnung „Tegernseer Hof“, wie Hagn sagt, sondern das komplette Gebäude – samt Ludwig-Thoma-Saal und Gaststätte. Und dieses Gebäude gehöre der Stadt und sei „kein Hotel“ wie der „Tegernseer Hof“ in Gmund.

„Jetzt muss man halt schaun“, so der Rathauschef. Schauen muss auch Kristian Nicol Worbs. Eine erneute Namensänderung wäre mehr als ärgerlich, da das neue Schild gerade erst am Gebäude angebracht worden ist. Wie berichtet wird die Traditionsgaststätte in der Kaltenbrunner Straße derzeit auf den modernsten Stand gebracht. Unter welcher Flagge das Hotel samt Wirtshaus Ende Juli eröffnen wird, steht also aktuell noch unter Tegernseer Sternen.


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