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Gmunder Traditionsgaststätte bekommt neuen Namen

Feichtner Hof heißt jetzt Tegernseer Hof

Während der Eröffnungscountdown für die Gmunder Traditionsgaststätte weiterläuft, hat Eigentümer Kristian Nicol Worbs mal eben den alteingesessenen Namen “Feichtner Hof” geändert.

Der Feichtner Hof heißt jetzt Tegernseer Hof. / Foto: N. Kleim

Der Feichtner Hof heißt ab sofort Tegernseer Hof. Wie Eigentümer Kristian Nicol Worbs auf Nachfrage erklärt, habe man den Namen der ehemaligen Gmunder Traditionsgaststätte geändert, weil man „frisch und neu“ starten wollte. Ihm sei zwar bewusst, dass der alte Name eine gewisse Tradition habe, aber „auch etwas abgenutzt“ sei, nachdem hier die letzten 30 Jahre nichts mehr geändert wurde.

Der Zustand und das Image seien „immer schlechter“ geworden, so Worbs. Außerdem sei der Name „Feichtner“ „nicht besonders ansprechend“ und „insbesondere für Gäste von außerhalb schwer zu merken“ gewesen. Wohingegen sich „Tegernseer Hof“ viel leichter einprägen würde. Noch immer laufen dort die Umbauarbeiten. Ende Juni sollen diese abgeschlossen sein, so Worbs, sodass aller Voraussicht nach Anfang Juli eröffnet werden kann. Die endgültige Entscheidung treffe allerdings der neue Pächter Marco Privitera, sagt er.

Auf telefonische Nachfrage bestätigt Privitera die Wiedereröffnung Anfang Juli. Einen genauen Termin könne er noch nicht nennen, da die Bauarbeiten noch nicht “hundertprozentig abgeschlossen” sind. In den nächsten zwei Wochen sollen noch die restlichen “Verschönerungsarbeiten” erfolgen.

Klappt Eröffnung Anfang Juli?

Wie berichtet wird die Traditionsgaststätte in der Kaltenbrunner Straße derzeit auf den modernsten Stand gebracht. Weil mehr abgerissen werden musste als ursprünglich geplant hatte sich die Eröffnung bereits zweimal verschoben. Erst war von einer Wiedereröffnung Ende März die Rede, dann von Mitte Mai. „Wir haben keinen Druck“, betonte der 24-jährige Privitera immer wieder.

Eine der modernsten Schankanlagen stellt die Augustiner-Brauerei dem Gastronomiebetrieb zur Verfügung. Die Höhe der Investitionssumme: 150.000 Euro. Statt Tegernseer Bier gibt es dafür Augustiner und vereiste Biergläser. Entlang der Straße werden mehrere Holzhütten errichtet, unter anderem als Lärmschutz. Auch die Fassade wurde neu gestrichen und die Lüftlmalerei erneuert. Neue Farbe, neue Beleuchtung sowie eine Bar gab’s für den Innenbereich der Gaststätte.

Ein Jungunternehmer startet durch

Der 24-jährige Privitera, der seit Dezember 2016 das Blecksteinhaus in der Valepp am Spitzingsee leitet, hat seinen Pachtvertrag mit Worbs zunächst auf fünf Jahre abgeschlossen. Vereinbart wurde eine Option auf weitere fünf Jahre. Mit dem gleichen Konzept wie am Spitzingsee will er auch in Gmund überzeugen: Die Küche bayerisch, die Produkte frisch. „Wir bieten keine gehobene, aber auch keine gewöhnliche Küche an“, verspricht er. Der Millionär solle sich genauso aufgehoben fühlen wie der Handwerker.

Feichtner-Hof-Eigentümer Kristian Nicol Worbs (links) mit Gastronom und Pächter Marco Privitera (rechts). / Foto: N. Kleim

Für diesen Anspruch hat er auch schon einen geeigneten Kandidaten gefunden: Der 29-jährige Waakirchner Christoph Gschwandtner wird dieses Konzept als Küchenchef umsetzen. Gschwandtner war unter anderem Sous-Chef im Jägerwirt in Aufhofen. Wie berichtet werden Wirtshaus und Hotel getrennt voneinander betrieben.

Während sich Privitera um die Gastronomie kümmert, übernimmt Worbs den Hotelbetrieb. Im alpenländischen Stil renoviert wurden auch die 18 Zimmer und die drei Ferienwohnungen. Privitera, der sich mit 17 Jahren selbstständig machte, versucht, sein Team möglichst jung zu halten. „Ich bin nicht unerfahren, gehe aber anders an Dinge ran als beispielsweise jemand mit 40 Jahren Erfahrung.“

Eine inoffizielle (nur für geladene Gäste) sowie eine offizielle (für die Öffentlichkeit) Eröffnung sollen laut Privitera erst Ende Juli stattfinden. Freibier gibt es an beiden Tagen.


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