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Deutschland verkündet neue Regeln im Kampf gegen Corona

Strenge Maßnahmen für Ungeimpfte

Von Redaktion

Erneut werden für Deutschland heute neue Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie bekanntgegeben. Vor allem der Einzelhandel ist jetzt betroffen. Aber auch Fußballfans in Bayern müssen raus aus den Stadien…

Angela Merkel während ihrer letzten Pressekonferenz mit den Ministern / Quelle: BR24

Heute Nachmittag trat erneut Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit dem zukünftigen Kanzler Olaf Scholz vor die Presse, und auch Ministerpräsident Söder erklärte kurz darauf die für uns geltenden Maßnahmen. Wieder wurden neue Regeln für ganz Deutschland bekanntgegeben.

Für nicht Coronavirus Geimpfte wird es eng: In ganz Deutschland gibt es für sie zukünftig  strenge Kontaktbeschränkungen. Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, seien auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts zu beschränken. So steht es im Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres seien ausgenommen.

Geschäfte, sowie Kultur- und Freizeitveranstaltungen dürfen nur noch gegen das Coronavirus Geimpfte oder von einer Infektion Genesene betreten bzw. besuchen. Die in einigen Ländern schon geltende 2G-Regel soll nach einem Beschluss von Bund und Ländern vom Donnerstag bundesweit ausgeweitet werden. Das gilt dann unabhängig von der jeweiligen Inzidenz. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs.

Clubs und Diskotheken werden bei hohen Corona-Infektionszahlen wegen des Ansteckungsrisikos geschlossen. Dies gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte.

Es wird der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester in diesem Jahr erneut verboten. Für betroffene Unternehmen soll es eine entsprechende Entschädigung geben.

In den Schulen soll generell eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen gelten, auch dort, wo das bisher nicht der Fall ist.

Der Impfstatus werde bei einer doppelten Impfung nicht dauerhaft anerkannt werden können, sagte Merkel. Es werde auch auf EU-Ebene diskutiert, dass nach neun Monaten die zweite Impfung ihre Gültigkeit verliere, daher sei das Boostern ganz wichtig. Der Übergang werde aber so sein, dass jeder eine Chance habe, seinen Impfstatus zu erneuern.

Künftig sollen auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte Impfungen gegen das Virus vornehmen dürfen. Der Bund wird den Kreis der dazu berechtigten Personen deutlich ausweiten.

Die Teilnehmerzahl für überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen wird deutlich eingeschränkt. Künftig dürfen maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität genutzt werden. In Innenräumen dürfen es aber höchstens 5000 Besucher und im Freien höchstens 15.000 sein

Zu Fußballspielen sind bundesweit wegen der erneut bedrohlichen Corona-Lage vorerst nur noch höchstens 15.000 Zuschauer zugelassen. In Bayern geht man einen Sonderweg: Hier wird es bis zum Jahresende nur noch Geisterspiele geben.

In Sporthallen dürfen es höchstens 5000 Zuschauersein. Es gilt eine Maskenpflicht und die 2G-Regel, nach der nur Geimpfte und Genesene Einlass erhalten. Möglich ist, dass zudem noch ein aktueller Coronatest nachgewiesen werden muss.


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