Das ist der Wahl-O-Mat:
38 Thesen für 88.000 Menschen

Nur noch zwei Tage bis zur Landtagswahl. Wer noch nicht weiß, wen er oder sie wählen soll, kann den Wahl-O-Mat befragen. Auch wer überprüfen will, ob die Lieblingspartei wirklich für das steht, was man so im Kopf hat, kann das ja mal überprüfen.

Landtagswahl – am Sonntag wird entschieden. Foto: Redaktion

Dieses Wochenende sind die Bayern am Zug: Am 08. Oktober steht die Landtagswahl an. Zur Erinnerung: Der Landtag beschließt Gesetze sowie den Haushalt des Freistaates. Zudem wählt er den Bayerischen Ministerpräsidenten und bestätigt die Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung.

Wählen darf dabei jeder und jede, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens drei Monaten in Bayern leben oder sich gewöhnlich in Bayern aufhalten. Schafft ihr es am Wahltag nicht ins Wahllokal, könnt ihr auch per Briefwahl abstimmen. Die nötigen Unterlagen können jederzeit — jedoch spätestens bis heute — online angefordert werden. Ein bisschen risikoreich, wenn ihr uns fragt. Für die Stimmabgabe im Lokal benötigt ihr nur euren Ausweis.

Der Landkreis Miesbach bildet zusammen mit den Gemeinden Bad Feilnbach und Feldkirchen-Westerham den Stimmkreis 121. Laut dem Miesbacher Landratsamt sind rund 88.000 Bürgerinnen und Bürger im Stimmkreis 121 wahlberechtigt. Die ersten Ergebnisse zur Wahl werden am Sonntag um 19 Uhr erwartet. Diese vorläufigen Ergebnisse können auf der Landkreis-Homepage oder auf der Website zur Landtagswahl abgerufen werden. Und auch wir wollen davon berichten.

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Wahl-O-Mat: Welche Partei versteht mich?

Der Wahl-O-Mat ist ein kluges Werkzeug für Unentschlossene. Noch keine Zeit gehabt, die Parteiprogramme zu lesen? Dann hilft das Programm. Wichtiger Hinweis: Der Wahl-O-Mat gibt keine Wahlempfehlung ab. Er ist lediglich ein Informationsangebot und funktioniert folgendermaßen: In mehreren Workshops erarbeitet ein Team nach und nach die im Wahl-O-Mat abgefragten Thesen. Das komplette Team besteht dabei aus: einer Redaktion von Jung- und Erstwählern, mehreren Politikwissenschaftlern, Statistikern und Pädagogen sowie Expertinnen aus den jeweiligen Bundesländern und den jeweils Verantwortlichen aus der Bundeszentrale für politische Bildung.

So entstehen rund 80 bis 100 Thesen, die den verschiedenen Parteien zur Verfügung gestellt werden. Über zwei oder drei Wochen haben sie Zeit, die Thesen zu beantworten und sich zu positionieren. Ein Team aus Politikwissenschaftlern sichtet und kontrolliert die Antworten der Parteien daraufhin. In einem zweiten Workshop werden aus den 80 bis 100 Thesen die 38 wichtigsten und aktuellsten Thesen des Wahl-O-Maten ausgewählt. Welche 38 Thesen es zur aktuellen Landtagswahl in das Programm schafften, könnt ihr hier rausfinden. Mit einigen der Direktkandidaten haben wir im vergangenen halben Jahr gesprochen. Ihr findet das Gespräch jeweils verlinkt.

Das sind die Direktkandidaten für die Landtagswahl:

Das sind die Direktkandidaten für die Bezirkswahl:

  • Olaf von Löwis (CSU)
  • Elisabeth Janner (GRÜNE)
  • Birgit Eibl (Freie Wähler)
  • Bernhard Zauner (AfD)
  • Robert Kühn (SPD)
  • Béatrice Vesterling (FDP)
  • Sebastian Englich (DIE LINKE)
  • Balthasar Brandhofer (BP)
  • Olaf Fries (ÖDP)
  • Florian Merkl (DIE PARTEI)
  • Daniel Braun (V-Partei)
  • Dieter Moser (dieBasis)
  • Elisabeth Lemoigne (Volt)

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