Tegernseer Direktor zufrieden mit Ergebnissen

Abi-Ende – und jetzt?

Das Abitur ist zu Ende – auch in Tegernsee. Corona machte es SchülerInnen und LehrerInnen in diesem Jahr besonders schwer. Und doch freut sich der Direktor jetzt über die Ergebnisse.

Das Abi ist zu Ende – der Direktor zeigt sich zufrieden

Die diesjährige Abiklasse des Tegernseer Gymnasiums hat nun auch die letzte mündliche Prüfung hinter sich gebracht. Dabei gab es heuer so einige Hürden zu bewältigen. Zuerst Corona, dann wurden die Prüfungen fürs Deutsch-Abi in Bamberg geklaut. Nicht einmal der traditionelle Abistreich oder Abiball konnten stattfinden.

Auch die Vorbereitungen auf die Prüfungen waren eine große Herausforderung für die Schulen. „Wir hatten vier verschiedene Räume und haben sie umbestuhlt, damit der Abstand eingehalten werden kann”, erklärte Direktor Werner Oberholzner vor einigen Wochen. Handschuhe und Desinfektionsmittel für die rund 70 SchülerInnen war ebenfalls vorhanden. Um die Hygienemaßnahmen umsetzen zu können, so Oberholzner, spielte auch der Barocksaal des Gebäudes eine entscheidende Rolle. „Der ist gut zum Ausweichen.”

Jetzt, einige Wochen später, freut sich Oberholzner trotzdem und lässt die von Stress dominierte Zeit Revue passieren. Obwohl er nun schon das ein oder andere Abitur erlebt hat und weiß wie alles abläuft, war es seiner Meinung nach dieses Jahr besonders spannend.

Ich bin sehr froh, dass alles rund und flüssig gelaufen ist. Es war dieses Jahr wesentlich spannender. Es gab ganz neue Herausforderungen für die Schüler.

Und trotzdem lasse sich das diesjährige Ergebnis sehen. “Wir haben einen Durchschnitt von 2,3, das ist sehr ähnlich wie in anderen Bundesländern”, meint Oberholzner. Ein tolles Ergebnis, da ist er sich sicher. Viele Schüler hatten in diesem Jahr Bedenken. Lange mussten sie von zuhause lernen und fühlten sich nicht richtig auf ihren Abschluss vorbereitet.

Michela Manco war eine der diesjährigen AbsolventInnen. Dass die Abiturprüfungen trotz des Ausnahmezustands stattfinden sollten, war für sie nicht nachvollziehbar. Im April ging sie deshalb mit ihren Bedenken an die Öffentlichkeit. Der Artikel dazu, ist hier zu finden.

Zeugnisvergabe in der Schwebe

Bleibt einzig noch die Zeugnisvergabe als Sorgenkind. “Ich würde Ihnen ja gerne sagen, wir haben einen Plan”, so Oberholzner, “aber die Situation ändert sich wöchentlich, einige Schulen in Bayern wurden ja schon wieder geschlossen.”

Zum aktuellen Zeitpunkt sei noch nicht sicher, wo die feierliche Vergabe schlussendlich stattfinden wird. Oberholzner hat zwar eine Location im Visier: “Eigentlich wollen wir es im Seeforum machen”, festlegen möchte er aber noch nichts. Und falls das nicht gelingt? “Dann müssen wir es doch irgendwie in der Schule machen und die Hygienemaßnahmen anpassen”, so der Direktor abschließend.

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