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Nach "Tegernseer Hof"-Debatte

Blitzgespräch zwischen Hagn und Worbs neuem Pächter

Von Nicole Kleim

Noch kein Aufatmen bei Kristian Nicol Worbs. Ob sich der ehemalige Feichtner Hof in Gmund weiterhin Tegernseer Hof nennen darf, bleibt fraglich. Heute um 15 Uhr fand ein Treffen zwischen seinem neuen Pächter Marco Privitera und dem Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn statt. Ein kurzfristig von Privitera anberaumtes Gespräch.

Der Feichtner Hof heißt jetzt Tegernseer Hof. Aber auch in Tegernsee gibt es einen “Tegernseer Hof”. Das ist einer zuviel, findet die Stadt Tegernsee. / Foto: N. Kleim

Wie gestern berichtet hatte sich die Stadt Tegernsee rechtliche Schritte gegen den neuen Namen „Tegernseer Hof“ der ehemaligen Gmunder Traditionsgaststätte „Feichtner Hof“ vorbehalten. Weil ein Gebäudekomplex in der Rosenstraße in Tegernsee ebenfalls unter dem Namen „Tegernseer Hof“ bekannt ist, hatte der Rathauschef angekündigt, einen Anwalt einzuschalten.

Die Stadt Tegernsee hatte die Namensänderung aus der Presse erfahren und vorgestern im Bauausschuss darüber diskutiert, wie man mit dieser Angelegenheit am besten verfahren sollte. „Kann man was machen? Will man was machen?“ Das waren die Fragen, mit denen sich die Stadt Tegernsee auseinandersetzen wollte. Wie Marco Privitera – Worbs Pächter der Gaststätte im Tegernseer Hof – heute mitteilt, habe er sich heute um 15 Uhr mit dem Tegernseer Rathauschef getroffen. Ohne Kristian Worbs, aber in Absprache mit ihm.

Der Stadtrat entscheidet

Er sei in Tegernsee geboren und wolle sich keine Feinde machen. Mit einem Gespräch habe er versucht, „die Gemüter zu beruhigen“, sagt er. In dem eineinhalbstündigen Gespräch habe man sich „nett ausgetauscht“. Wortgefechte habe es keine gegeben. Eine Zusage, ob der Name „Tegernseer Hof“ für die ehemalige Gmunder Traditionsgaststätte bestehen bleiben könne, konnte Hagn allerdings nicht geben. Diese Entscheidung obliege dem Stadtrat, soll der Rathauschef ihm mit auf den Weg gegeben haben. Und der Stadtrat tagt erst am 3. Juli.

Eine erneute Namensänderung wäre für Worbs mehr als ärgerlich, da das neue Schild – wie berichtet – gerade erst am Gebäude angebracht wurde. Noch habe die Stadt Tegernsee keinen Anwalt eingeschaltet, sagt Privitera. Sollte die Stadt jedoch auf eine Namensänderung bestehen und juristische Schritte einleiten, so werde das Ganze wohl in einem Rechtsstreit ausarten, glaubt der 26-Jährige. „Generell pochen wir (er und Worbs) darauf, dass wir den Namen behalten.“


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