Bayern1 berichtet über "ungerechte Erbschaftssteuer"

Bogners Onlinepetition im Radio

Wie berichtet, fordert Zotzn-Wirt Josef Bogner: „Schluss mit der ungerechten Erbschaftssteuer“. Heute Mittag war er im Radio zu hören. Auf Bayern1 teilte er den aktuellen Stand seine Onlinepetition mit.

Ursprung der Petition: Josef Boger (rechts) lud im Oktober vergangenen Jahres interessierte Bürger in seinen Voitlhof zum Thema Bodenrichtwerte ein.

Wie vor einigen Tagen angekündigt, ist auch der BR auf die Onlinepetition von Zotzn-Wirt Josef Bogner und Andreas Niedermaier aufmerksam geworden. Heute Mittag klärte der Radiosender Bayern1 über den Grund der Petition auf: die hohe Erbschaftssteuer.

Im Interview erklärte Bogner noch einmal, dass die „immens gestiegenen Bodenrichtwerte“ schuld an der Misere seien. Eine Entwicklung, die sehr gefährlich werden könne. Während früher zur Berechnung der Erbschaftssteuer der Einheitswert eines Grundstücks zugrunde gelegt wurde, zähle heute eben der Bodenrichtwert.

Und der sei, so Bogner heute Mittag im Interview, am Tegernsee „sehr, sehr hoch“, sodass im Erbfall ebenso hohe Steuerbeträge fällig seien. Die vielen Reichen am Tegernsee würden die Preise nach oben schnellen lassen. “1.000 Euro pro Quadratmeter sind bei uns normal“. Grundstückseigentümer müssten ihren Besitz deshalb oft verkaufen oder einen Kredit aufnehmen.

Bogner will Aufschrei hören

Bogner bemängelte den fehlenden Aufschrei in der Bevölkerung. Vermutlich läge es daran, dass man nur einmal im Leben in eine solche Situation komme, sagt er. Die Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal jedenfalls steht voll hinter der Onlinepetition. Deren Vorsitzende Angela Brogsitter-Finck sagt:

Josef Bogner hat recht. Erben können die Erbschaftssteuer nicht mehr berappen.

Bogner fordert deshalb eine Erhöhung der Freibeträge. Seiner Ansicht nach sollte man auch erst dann Erbschaftssteuer zahlen, wenn das Erbe veräußert wird. Die Petition jedenfalls hat inzwischen die 2000er-Marke geknackt. Genau 2.634 Unterschriften haben Bogner und Niedermaier online zusammen, allein 400 handschriftliche Unterschriften liegen vor.

59 Tage läuft die Onlinepetition noch. Wer noch unterzeichnen will, kann dies entweder direkt auf der Internetseite “www.openpetition.de/!erbschaftssteuer” tun oder bei Elektro Niedermaier und im Gasthof Voitlhof.


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