BRB: Züge für das Oberland vorgestellt

v.l.n.r.: Andreas Frank (ProBahn), Bärbel Fuchs, Wolfgang Günther (ProBahn), Fabian Amini, Günther Polz (ProBahn), Florian Liese, Norbert Moy (ProBahn) Quelle: ©Bayerische Oberlandbahn GmbH

Holzkirchen, 26.05.2020: Präsentationstag der neuen LINT für das Oberland. Auch Interessensvertretungen und Fahrgastverbände konnten sich von den Vorzügen des neuen Zugs überzeugen.

Großer Bahnhof in Holzkirchen für Politiker*innen und Presse: Am 25. Mai fand die Präsentation eines neuen Zugs für das Oberland statt, zu dem neben Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Landtagspräsidentin Ilse Aigner, auch Alexander Radwan (MdB) und Martin Bachhuber (MdL) sowie die Landräte Olaf von Löwis (Miesbach) und Josef Niedermaier (Bad Tölz-Wolfratshausen) gekommen waren. Im Anschluss an den Besuch der Poltiker*innen konnten sich nachmittags auch Interessensvertretungen von den Vorteilen des Zug überzeugen. Die BRB hieß Ralph Seifert (Behindertenbeauftragter Bad Tölz-Wolfratshausen) und Markus Ertl (Inklusionsbotschafter der Interessensvertretung selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.) sowie Andreas Frank, Norbert Moy, Wolfgang Günther und Günther Polz von ProBahn in Holzkirchen willkommen. Vor Ort konnten sich die Vertreter mit Detailfragen an die Geschäftsführung und einen Vertreter der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) wenden, die den Regional- und S-Bahn Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert.

«Es ist uns ein großes Anliegen, für alle Fahrgäste da zu sein und haben den Besuch der Behindertenvertreter und von ProBahn sehr begrüßt», so Fabian Amini, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH. «Insbesondere, aber nicht nur für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste bieten die neuen Züge, die der neuesten EU-weiten Richtlinie zur Interoperabilität für Personen mit eingeschränkter Mobilität (TSI PRM), entsprechen, zahlreiche Verbesserungen.»

Ein großzügiger Mehrzweckbereich, in dem Rollstühle komfortabler abgestellt werden können, separate Sitzplätze für eingeschränkt mobile Personen mit kurzen Wegen zu den Türen und Signaltöne beim Öffnen und Schließen der Türen sind nur ein paar der Vorzüge. Ebenso kamen Anregungen für Verbesserungen zur Sprache, die für zukünftige Fahrzeugprojekte mitbedacht werden sollen.. Doch auch für Fahrgäste ohne Mobilitätseinschränkungen bieten die neuen Züge ein Mehr an Qualität: so unter anderem große Panoramafenster, eine leistungsfähige Klimaanlage, die für Außentemperaturen von -20 bis +40 Grad ausgelegt ist und mehrere großformatige TFT-Monitore zur Fahrgastinformation.

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