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Freiheitspreis der Medien

Fürst von Monaco nimmt Preis am Tegernsee entgegen

Von Nina Häußinger

Der Ludwig-Erhard-Gipfel ging heute Abend am Tegernsee zu Ende. Der Fokus lag in den letzten zwei Tagen unter anderem auf Klima und Naturschutz. Der Freiheitspreis der Medien ging deshalb an einen Mann, der schon seit der Jahrtausendwende vor den Folgen des Klimawandels warnt.

Prof. Thomas Hofmann, Wolfram Weimer, Fürst Albert II. von Monaco und Christiane Goetz-Weimer bei der Übergabe des Freiheitspreises. / Quelle: Maxi Hartberger

Nach zwei Tagen geht heute am Tegernsee der Ludwig-Erhard-Gipfel zu Ende. Zahlreiche Redner waren ins Tal gereist, um teilzunehmen an einem Gipfel, der Politik, Wirtschaft aber in diesem Jahr vor allem den Klimawandel diskutiert. Geladen waren zahlreiche bekannte Personen, wie Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Ministerpräsident Markus Söder, zahlreiche Automobil- und Technologiegrößen, aber, und das war in diesem Jahr besonders, auch Aktivisten von Fridays for future und anderen Organisationen.

Der Höhepunkt am Ende des Ludwig-Erhard-Gipfels am Tegernsee ist traditionell die Verleihung des Freiheitspreises der Medien. Der Preis geht in diesem Jahr an Fürst Albert II. von Monaco. Er tritt damit die Nachfolge von Michail Gorbatschow, Reinhard Kardinal Marx, Jens Weidmann, Christian Lindner und Jean-Claude Juncker (2019) an. In der Jury-Begründung zur Vergabe des „Freiheitspreises der Medien 2020“ heißt es:

Wie kaum ein anderer Staatsmann hat sich der Politiker in den vergangenen Jahren für die Bewahrung der Schöpfung eingesetzt. Bereits seit der Jahrtausendwende weist der studierte Politikwissenschaftler auf die Gefahren des Klimawandels hin und ist aktiv für den Naturschutz tätig.

Fürst Albert II. von Monaco kämpfe nicht nur gegen die weltweite Verschmutzung der Meere, gegen die Klimaerwärmung durch industrielle Schadstoffemissionen und das globale Abschmelzen der Pole, sondern lenke den Fokus immer wieder auf den Schutz der Artenvielfalt, fördere Erneuerbare Energien und plädiere für eine globale Wasserversorgung. Die von ihm im Jahr 2006 gegründete Stiftung „Fondation Prince Albert II de Monaco“ gilt weltweit als Leuchtturmprojekt für den Umweltschutz.

Die Laudation durfte der Präsident der Technischen Universität München Prof. Thomas F. Hofman halten. Fürst Albert II von Monaco ging in seiner Rede auf die Entwicklung des Klimawandels, die Aktionen der jungen Generation und die Waldbrände in Australien ein und betonte: “This is why giving up is not an option. This is why we need to continue taking action.” Felix Finkbeiner, dem 22-jährigen Gründer von Plant for the Planet, der heute auch am Gipfel teilnahm, sicherte er weiterhin Unterstützung zu und befand seinem Engagement müsste viel mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht werden. Fürst Albert II von Monaco hat außerdem seine eigene Stiftung gegründet.

Der „Freiheitspreis der Medien“ wird bereits zum sechsten Mal in großem Rahmen verliehen. Die Auszeichnung geht an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich in besonderer Weise für die freie Meinungsäußerung, das gesellschaftliche Miteinander, den politischen Dialog und die Demokratie einsetzen. „Mit dem Preisträger Prinz Albert II. von Monaco würdigen wir auch soziales Engagement insgesamt. Der Schutz der Umwelt ist eine zentrale Herausforderung der Menschheit. Umweltbotschafter wie Fürst Albert warnen nicht nur vor dem Klimakollaps, sondern treten ihm entschlossen entgegen und prägen gleichzeitig einen nachhaltigen Freiheitsbegriff des 21. Jahrhundert“, betonen die Veranstalter Christiane Goetz-Weimer und Dr. Wolfram Weimer.

Eindrücke vom heutigen Abend und der Preisverleihung:

Fürst Albert II. von Monaco, Fabian Hambüchen und Wolfram Weimer. / Quelle: Maxi Hartberger
Fürst Albert II. von Monaco, Wolfram Weimer und Fabian Hambüchen. / Quelle: Maxi Hartberger
Fürst Albert II von Monaco / Quelle: Maxi Hartberger
Prof. Thomas F. Hofman mit Fürst Albert II von Monaco / Quelle: Maxi Hartberger
Quelle: Maxi Hartberger


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