Folgen der Zeiselbachflut - Baumstämme und Treibgut am Tegernsee

Holz vor der Hütt’n

Von Klaus Wiendl

Das starke Gewitter am vergangenen Freitag hat eine ganze Ladung Hagel, Äste und Schlamm auf das Ortszentrum von Bad Wiessee gekippt. In rasender Geschwindigkeit transportierte der angeschwollene Zeiselbach das Treibgut, das an den Brücken hängenblieb.

Doch nicht nur das Zentrum war betroffen, auch in den Tegernsee gelangte eine Menge Geröll und Holz.

Riesige Baumstämme liegen an der Wiesseer Seepromenade.
Ganze Baumstämme liegen an der Wiesseer Seepromenade.

Über zweieinhalb Ster Treibgut landeten im kleinen Hafen des Bootsverleihs Grieblinger. Das Hochwasser des Zeiselbachs, das Freitagnacht den Wiesseer Ortskern überflutete, machte auch am See nicht halt und trieb ganze Baumstämme in Grieblingers Bootshafen.

Die Folgen sind vor seiner Bootshütte immer noch sichtbar. Grieblinger hofft, dass der Bauhof die Hinterlassenschaften des Zeiselbachs bald entsorgt. Doch dessen Mitarbeiter haben selbst noch alle Hände voll zu tun. An der Seepromenade fischen sie auch ganze Wurzeln und meterdicke Hackstöcke aus dem Wasser. Etliche Stapel zeugen davon.

Aber vielleicht haben die Zeiselbachfluten auch etwas Gutes. Denn am kommenden Wochenende werden überall wieder Johannifeuer leuchten und das nötige Brennholz dafür wäre schon da – in Wiessee, an der Uferpromenade.

Hier noch einige Aufnahmen der Aufräumarbeiten von heute Vormittag:

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