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Bergsprint folgt auf Tegernseelauf

Kurz, schnell, steil. Wer macht mit?

Von Klaus Wiendl

Das Ziel ist die Neureuth auf 1.264 Metern Höhe über dem Tegernsee. Zuvor sind durchschnittlich 15 Prozent Steigung zu überwinden. Am Samstag ist dabei sein alles. Und vielleicht klappt es ja heuer mit einem neuen Rekord.

Sieger bei der Premiere 2016 wurde der Pole Andrzej Dlugosz.

Wie der Tegernsee-Halbmarathon zuletzt hat sich inzwischen auch der Bergsprint mit seiner Länge von rund 2,5 Kilometern etabliert. Zum 4. Mal kann nun Hüttenwirt Thomas Gigl den Berglauf ausrichten, bei stetig steigenden Teilnehmerzahlen. Es sind keine Tausende wie um den see, aber ein harter Kern von ambitionierten Sportlern, „die Steigungen gerne im zackigen Tempo angehen“, so Gigl.

Die Bestzeit wurde gleich bei der Premiere vorgelegt. Der polnische Berglauf-Profi Andrzej Dlugosz schaffte die 364 Höhenmeter in 14:04 Minuten. Bei den Frauen war es Melanie Albrecht aus Wallgau mit 16:47 Minuten. Beide Sprinter sind diesmal nicht am Start, auch nicht die Vorjahressieger, so können also am Samstag neue Sieger gekürt werden.

“Komplexes Sportereignis”

Damit es nach dem Neureuth-Turnfest und dem einstigen Wallberg-Lauf wieder ein „komplexeres Sportereignis“ gebe, sei Gigl die Idee eines Bergsprints gekommen. Damit sollen auch seine Stammgäste ermutigt werden, die Wanderstiefel mit den Laufschuhen zu tauschen. Der Neureuth-Sprint sei sicherlich ein Grenzgang in der Berglaufszene, „denn wir wollen die Sprintqualitäten der sonst so auf Ausdauer fokussierten Teilnehmer unter Beweis stellen“, so Gigl.

Um jedem Läufer einen guten Halt zu bieten, führt die gesamte Strecke über die neu planierte Neureuth-Auffahrt. Im Ziel warten nach der Erstverpflegung Kaiserschmarrn, Knödel, Getränke, ein T-Shirt und eine gute Stimmung auf die Teilnehmer. Das Startgeld liegt bei 15 Euro. Start ist am Samstag um zehn Uhr am Neureuth-Parkplatz.

Anmelden kann man sich per Email unter info@Neureuth.com Es gebe einen „fliegenden Start“ und eine freie Aufstellung der Teilnehmer nach Fair-Play, so Gigl abschließend. Das Wetter dürfte zumindest mitspielen. Für Samstag ist Sonne angesagt.


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