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Schon wieder alles klar in der Liga?

Von Carolin Blazek

Die Rückrunde der Fußball-Bundesliga ist gerade einmal ein paar Spieltage alt und schon wieder deutet alles auf den zehnten Meistertitel in Folge für die Bayern hin. Nachdem sich die meisten Spieler während der Länderspielpause entspannen konnte, einige sicher auch in der Naherholungsregion des Tegernsees, ging es für den BVB, Verfolger Nummer 1, gegen Leverkusen. Doch die schallende 2:5-Niederlage der Borussen kommt für viele Experten schon einer Vorentscheidung im Titelrennen gleich. Wir werfen einen Blick auf die Tabelle und schauen, wer oder was den Bayern noch gefährlich werden könnte.

Die Bayern auf Titelkurs

Schon vor der Saison gingen die Bayern als haushoher Favorit in die Saison. Daran hat sich auch im Laufe der Spielzeit nichts geändert. Im Gegenteil, die Buchmacher für Sportwetten listen den FC Bayern derzeit mit einer Quote von 1,02 auf die Meisterschaft (Stand: 09.02.22). Immerhin führen sie die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung vor dem BVB an. Auf dem Weg zur zehnten Meisterschaft in Folge können sich die Bayern eigentlich nur selbst schlagen. Das scheint derzeit zwar relativ unwahrscheinlich, allerdings hat der Verein auch immer das Potenzial zum „FC Hollywood“. Da trägt auch sicher ein prominenter Anwohner des Tegernsees zu bei. Einige Problemstellen dürften dem ehemaligen Vereinsboss Uli Hoeneß sicher nicht gefallen. Dazu sollte neben dem frühen Pokalaus auch der ablösefreie Verlust einiger Leistungsträger sein.

Süle ist der nächste ablösefreie Abgang

Sportlich läuft es bei den Bayern und trotzdem beschäftigt ein anderes Thema die Presse an der Säbener Straße in den letzten Tagen weitaus mehr: den Wechsel von Niklas Süle zum BVB. Nachdem bekannt wurde, dass der Innenverteidiger seinen auslaufenden Vertrag beim Rekordmeister nicht verlängern würde, gingen die meisten Experten davon aus, dass er sich noch einmal in England beweisen will. Dass er stattdessen allerdings innerhalb der Liga zum größten Rivalen wechselt, kommt überraschend. Besonders ärgerlich ist der Umstand, dass wieder einmal ein Spieler die Bayern ablösefrei verlässt. Das dürfte auch auf Sportvorstand Hassan Salihamidzic zurückfallen. Bereits der ablösefreie Abgang von David Alaba vor der Saison gefiel nicht allen im Verein. Sollte Brazzo nach Alaba und Süle in Tolisso den dritten Spieler innerhalb eines Jahres ohne Ablöse verlieren, könnte es doch noch ungemütlich werden an der Säbener Straße.

Bekommen die Bayern ein Verletzungs-Problem?

Nach dem Topspiel gegen Leipzig ist bekanntgeworden, dass sich Manuel Neuer, der übrigens auch am Tegernsee zu Hause ist, einer Operation am Meniskus unterziehen muss und mindestens vier Wochen ausfallen wird. Damit fehlt er aller Voraussicht nach auch im Achtelfinale der Champions League gegen RB Salzburg. Auch wenn die Bayern trotzdem der Favorit sind und in der Bundesliga ebenfalls einen komfortablen Vorsprung haben, wiegt der Ausfall des Stammkeepers natürlich schwer. Auch die Rückkehr von Leon Goretzka, der ebenfalls an Knieproblemen laboriert, steht noch in den Sternen. Noch können die Ausfälle kompensiert werden, allerdings würde Julian Nagelsmann auf beide Leistungsträger in der entscheidenden Phase der Saison sicher wieder zurückgreifen wollen.

Kann der BVB noch einmal gefährlich werden?

So ungern man es auch nur zugeben mag, aber wirklich spannend ist das Rennen um die Meisterschaft auch in diesem Jahr nicht wirklich. Neun Punkte liegen zwischen den Bayern und Verfolger Dortmund. Auf den Drittplatzierten Bayern Leverkusen hat der Rekordmeister sogar schon 14 Punkte Abstand. Der BVB hat allerdings selbst mit schwankenden Leistungen in dieser Saison zu kämpfen. Sechs Niederlagen stehen in der laufenden Saison bereits zu Buche. Und auch in den Spielen, in denen am Ende drei Punkte heraussprangen, waren nicht immer vollends überzeugend. Vor allem in der Defensive läuft es nicht wirklich beim BVB. 36 Gegentore nach 21 Spieltagen sind eindeutig zu viele. Mit der Verpflichtung von Süle ist für die kommenden Saison bereits der erste Schritt gemacht, doch weitere Baustellen drohen durch den Abgang von Erling Haaland. Die Unruhe um seine Personalie ist auf jeden Fall schon jetzt zu spüren. Es wäre definitv eine riesige Überraschung, wenn es der Borussia noch gelingen sollte, die Bayern abzufangen.


Auch wenn die Bayern mit dem ein oder anderen Nebenkriegsschauplatz zu kämpfen haben, spricht ziemlich viel dafür, dass auch die zehnte Meisterschale in Folge an die Säbener Straße geht. Nach dem frühen Pokalaus haben sie nun noch einen Grund mehr, sich auf Bundesliga und Champions League zu konzentrieren – keine guten Vorzeichen also für die Konkurrenz!

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