Für nächste Bürgermeisterwahl

Wiesseer SPD hat mehrere Kandidaten zur Auswahl

Die SPD Bad Wiessee lud gestern passend zum politischen Aschermittwoch zur Versammlung. Viele Bürger waren gespannt, ob schon jetzt ein Bürgermeisterkandidat ernannt wird. Einen Namen gibt es zwar nicht, dafür aber eine andere Überraschung.

Die SPD Bad Wiessee hat sich gestern Abend zur Jahreshauptversammlung getroffen / Quelle: Ortsverband SPD Bad Wiessee

Die SPD Bad Wiessee hat sich gestern passend zum politischen Aschermittwoch zur Jahreshauptversammlung im Bürgerstüberl zusammengefunden. 21 Mitglieder zählt der Ortsverband in Wiessee aktuell. „Vor allem durch Mitglieder wie Hermann Zill, der jetzt 50 Jahre dabei ist, sieht man wie verwurzelt die SPD im Ort ist“, betont Ortsvorsitzender der SPD Robert Kühn auf Nachfrage. Insgesamt sei man sehr zufrieden mit dem aktuellen „Team“. Einmal im Monat treffe man sich, um sich über Themen, die den Ort betreffen, auszutauschen.

Gestern ging es dann aber doch verstärkt um die Zukunft und die Planung für 2019 und die Kommunalwahl im Jahr 2020. Dann wählt Bad Wiessee nämlich einen neuen Bürgermeister. Der amtierende Bürgermeister Peter Höß, der sich derzeit immer noch im Krankenstand befindet, wird im kommenden Jahr nicht mehr antreten können. „Wir haben noch keinen Kandidaten ernannt“, so Kühn. Voraussichtlich erst im Sommer wolle man mit einem Vorschlag an die Öffentlichkeit gehen. Trotzdem verrät er:

Die SPD ist in der komfortablen Situation, gleich mehrere Kandidatinnen oder Kandidaten zur Verfügung zu haben.

Wer das ist, wollte man aktuell noch nicht verraten. Innerhalb der Partei werde man sich dann für einen Kandidaten entscheiden, der im kommenden Jahr ins Rennen geschickt wird. Dann wird sich zeigen, ob Robert Huber, der aktuell die Vertretung für Peter Höß übernommen hat, erneut als Kandidat antritt.

SPD will Brennpunkte besuchen

Für das laufende Jahr hat sich die SPD vor allem ein Ziel gesetzt: „Wir wollen die Brennpunkte im Ort besuchen“, berichtet Kühn. Ein Termin dafür sei auch schon festgesetzt. Am 1. April will man den Badepark besichtigen und sich dort mal alles ganz genau erklären lassen. „Es ist immer schwierig, solche Dinge zu verstehen. Man muss da einfach direkt sprechen und sich das erklären lassen“, ist der Ortsvorsitzende überzeugt. Außerdem wolle man sich die Spielarena nochmal vorknöpfen. „Wir wollen das auf sichere Beine stellen“, betont Kühn. Außerdem sei der SPD das Ritterareal wichtig, da hier etwas sehr Zentrales passiere und man das ordentlich entwickeln sollte.

Positiv äußert sich Kühn abschließend über das Kommunalunternehmen im Ort. „Das läuft hervorragend. Ich glaube, da schauen manche Gemeinden neidisch auf uns, was wir hier hingekriegt haben.“ Und trotz der vielen Brennpunkte haben auch die Baustellen im Ort etwas Positives findet Kühn, denn „es tut sich was im Ort.“

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