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Gerüchte um Hotelschließung

Macht der Leeberghof in Tegernsee dicht?

Von Redaktion

Die Corona-Pandemie hat die Gastronomie, vor allem aber auch die Hotellerie schwer getroffen. Nun machen Gerüchte die Runde, dass der Leeberghof in Tegernsee schließen muss. Was ist dran an diesen Spekulationen? Wir haben mit dem Geschäftsführer Johannes Rabl gesprochen.

Johannes Rabl hat den Leeberghof in Tegernsee vor knapp vier Jahren übernommen. / Quelle: Archiv

Die Gerüchteküche im Tegernseer Tal brodelt mal wieder: Diesmal geht es um die endgültige Schließung des Leeberghofs in Tegernsee. Auf Nachfrage der TS stellt Geschäftsführer Johannes Rabl sofort klar: „Das Gerücht ist natürlich absoluter Unfug.“

Insolvenzverfahren sorgt für Verwirrung

Er hat auch eine Vermutung, wie die Spekulationen überhaupt entstehen konnten: „Ich gehe davon aus, dass es aufgekommen ist, weil die Hotel Leeberghof GmbH vor einigen Monaten am Amtsgericht Wolfratshausen Insolvenz angemeldet hat. Dazu ist zu sagen, dass die Hotel Leeberghof GmbH mit uns überhaupt nichts zu tun hat.“

Die Hotel Leeberghof GmbH war die Betreibergesellschaft von Helmut Huber, der den Leeberghof bis Juni 2017 betrieben hat. „Ich habe im Juli 2017 die Geschäfte übernommen, und zwar mit meiner eigenen Betreibergesellschaft, der Leeberghof Betriebs GmbH. Wir haben also mit der angemeldeten Insolvenz überhaupt nichts zu tun“, erklärt Rabl.

Es ist schade, dass oftmals nicht genau hingeschaut wird und dadurch Gerüchte entstehen, die zu Verunsicherung in der Bevölkerung führen.

Entgegen der Gerüchte um eine komplette Schließung wurde während des Lockdowns im Leeberghof sogar ordentlich renoviert. „Wir haben die Hotelhalle neu gestaltet, einen neuen Rezeptionsbereich entwickelt, einige Hotelzimmer grundsaniert, sowie notwendige Upgrades in unserer Küche vorgenommen.“

Leeberghof-Team hofft auf Öffnung zu Beginn der Pfingstferien

Bereits im vergangenen Jahr wurde außerdem das Konzept der Außengastronomie verändert. Aus der Sasse Bar wurde damals die Wuidara Bar (wir berichteten). Auch hier hat sich während des Corona-Lockdowns etwas getan: „Um den Außenbereich weiter zu stärken haben wir neue Großschirmsysteme auf unseren Terrassen gebaut und eine größere Schankanlage für unsere Wuidara Bar eingebaut.“

Über die gesamte Pandemie habe es laut Rabl keine betriebsbedingten Kündigungen gegeben. Im Gegenteil: „Wir haben die Zeit genutzt, gemeinsam zu arbeiten, gemeinsam zu renovieren und gemeinsam den Lockdown zu bewältigen. Wir alle freuen uns, wenn wir nach jetzigem Planungsstand zum Beginn der Pfingstferien wieder öffnen werden“, so der Geschäftsführer abschließend.


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