Die Tegernseer Tal Woche im Rückblick

Buzi zum Verhör

Im Tegernseer Tal geht es manchmal heiß her. Auch in der vergangenen Woche ist wieder einiges passiert. Wir blicken zurück und erinnern uns an Züge, die ausfallen aber Wlan haben, einen Staat, der alles, was Spaß macht, verbieten will und Handwerker mit Hungersnot.

Was war los im Tal?

In Niemandsbichl (für Zugereiste: Gibt’s wirklich, liegt nicht in Mittelerde!) geht ein Dieb um. Er dringt in Häuser ein und – wenig überraschend – stiehlt. Personenbeschreibung der örtlichen Polizei: „Dicker Mann mit Glatze.“ Die eifrigen XY-Aktenzeichen-Fans in der Redaktion haben das Fahndungsbild dazu.

Die BOB, das bärige Bahnunternehmen mit Herz, hat diese Woche WLAN für alle in seinen Zügen verkündet. Schon mäkeln die ersten Berufsnörgler, fragen, ob es auch Möglichkeiten zum Aufladen der diversen Geräte, ohne die heute keiner mehr das Haus verlassen mag, gäbe. Wir sind zuversichtlich. Denn wenn das WLAN in etwa so dufte läuft wie die Klimaanlage, die Toiletten und die Pünktlichkeit der BOB, dann, ja, dann kann nichts schiefgehen, finden die Bummelbahnbengel der Redaktion.

Der George-Clooney-Bürgermeister von der Ostbank

Hans Hagn, der George-Clooney-Bürgermeister von der Ostbank, hat sich zum Thema Verkehr in unserer Lieblingspostille „Merkur“ ausgelassen. Für die Eiligen unter den Lesern die Zusammenfassung:

1. Ja, ist viel Verkehr.
2. Nein, ich habe keine Idee.
3. Alles sehr komplex.
4. Woanders ist auch schlimm.
5. Ich will jetzt mein Parkhaus haben.
6. Die BOB ist nicht pünktlich.

Das beschreibt sehr gut das Verhältnis der Alten-Koffer-Partei CSU zum Nischenthema „Verkehr“, finden die Mitglieder des Otto-Wiesheu-Freundeskreis in der Redaktion. PS: Für die Nachgeborenen hier entlang.

Einfach daheimbleiben, sitzen und das Leben abwarten

Das Übernachten auf der Tegernseer Hütte ist aus brandschutzrechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Das Schwimmen auf Badeflößen und Kreuzen fiel im Sommer im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Gemeinden wollten nicht mehr das Risiko einer Klage tragen. Kann nicht irgendeiner generell das Betreten von Hochrisikoflächen wie Straßen, Bergen und Seen verbieten? Einfach daheimbleiben, sitzen und das Leben abwarten – das wäre eine tolle Idee, glauben die Hobby-Stoiker der Redaktion.

Ein krasser Versorgungsengpass wird aus Dürnbach gemeldet. Aufruhr in Gmund, der geografischen Vorsteherdrüse des Tals: Keine Dönerversorgung bedeutet für die heimische Handwerkerschaft ein Zurückgreifen auf die ungeliebte Buttersemmel der Gattin und für die kochunfähigen Muttis mit SUV neue Herausforderungen an der Mikrowelle („Express oder defrosten? Emily, wo ist die Bedienungsanleitung?“). Dabei läge das Glück doch an der schönen Westbank. Nur hier ist der Döner noch das, was er immer war: fett und glücklich machend.


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