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Neue Zufahrtsstraße zum Oedberg-Gebiet fertiggestellt – Und das Geld ist auch schon da

Von Redaktion

Zufahrtsstraße zum Oedberg-Gebiet

Fünfte Ergänzung vom 22. Dezember / 08:43 Uhr
Wie angekündigt ist der Ostiner Oedberg in den aktuellen Winterfahrplan der RVO aufgenommen worden. Damit hält der Bus aus Gmund kommend dreimal täglich an der neuen Haltestelle. Und zwar um 10:16 Uhr, 13:19 Uhr sowie 17:16 Uhr. Samstags, sonntags und feiertags kommt der Bus um jeweils 9:16 Uhr und 15:16 Uhr.

Die Abfahrtszeiten am Gmunder Bahnhof sind immer 9 Minuten früher.

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Vierte Ergänzung vom 20. November / 14:27 Uhr
Die 1,1 Millionen Euro teure Zufahrtstraße zum Gmunder Freizeitgebiet Oedberg ist fertiggestellt. Zwar ist die Zufahrt bereits seit August für den Verkehr freigegeben. Aber erst Mitte Oktober konnte die letzte Teerschicht aufgetragen werden. Und jetzt laufen noch die Abschlußarbeiten zum notwendigen ökologischen Ausgleich für die Versiegelung des Bodens durch den Straßenbau. Dafür muss die Gemeinde den Bachlauf im Reithgraben aus seiner Betonrinne befreien und in einen natürlichen Zustand versetzen. Das war noch eine Auflage des Naturschutz und die möchte man unbedingt bis zum Wintereinbruch umgesetzt haben.

Darüberhinaus fließt auch das Geld von der Regierung Oberbayern. 150.000 Euro war die letzte Rate, die aus den Einnahmen der Kfz-Steuer bezahlt wurde. Insgesamt hat Gmund Aussicht auf Zuwendungen in Höhe von 610.000 Euro. Und damit auf etwas mehr als die Hälfte der Gesamtkosten für den Bau der Straße.

Und auch der neue Winterfahrplan für die Busse wird bald in Kraft treten: Ab der nächsten Wintersaison, die ja am 03. Dezember mit dem großen Winteropening beginnt, sollen laut letzter Information RVO-Busse die Skifahrer von der BOB im Stundentakt direkt bis zum Lift nach Ostin bringen.

Dritte Ergänzung vom 13. August / 09:09 Uhr
Gestern sind wir in Ostin vorbeigefahren und wollten Bilder von der gesperrten Zufahrtsstrasse machen. Das einzige “Problem” war, die Strasse war nicht gesperrt.
Auf Nachfrage im Gmunder Bauamt hat man uns heute morgen bestätigt, dass die Strasse jetzt doch dauerhaft offen bleibt. Eine 3-monatige Sperrung, wie noch vor 3 Wochen kommuniziert, ist laut der ausführenden Baufirma nicht mehr nötig.
Eventuell könnte es Ende Oktober nochmal heißen “Strassse für ein paar Tage dicht”. Aber das für die Anwohner sicher nicht sehr schöne Szenario von Ende Juli ist damit vom Tisch.

Hier noch die aktuellen Bilder der offenen Zufahrtsstrasse:

Zufahrt Ostin #1

Zufahrt Ostin #2

Zweite Ergänzung vom 28. Juli / 16:49 Uhr
Heute ist der Tag der unerwarteten Absagen von Absagen. In diesem Fall wurde Mitte Juli die Fertigstellung der neuen Oedberg-Zufahrtsstrasse zum Beginn des Ostiner Waldfest final abgesagt. Schlechtes Wetter war der Hauptgrund für die Verzögerung. Heute kommt die Meldung, dass die Zufahrt jetzt doch für die 4 Tage des Waldfestes zur Verfügung stehen wird. Gegenüber der Tegernseer Zeitung erklärt Ludwig Bergmann vom Bauamt der Gemeinde Gmund, dass die zuständige Firma dies “Mit aller Kraftanstrengung” möglich gemacht hat.

Einen Knackpunkt hat das ganze: Nach dem Waldfest muss die Zufahrt wieder gesperrt werden. Wegen dem notwendigen ökologischen Ausgleich für die Versiegelung des Bodens durch den Straßenbau muss die Gemeinde den Bachlauf im Reithgraben aus seiner Betonrinne befreien und in einen natürlichen Zustand versetzen. Und “Das kann nur von der Straße aus gemacht werden”, so Bergmann weiter.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Wintereinbruch abgeschlossen sein. Und damit wieder 2-3 Monate später als noch vor zwei Wochen kommuniziert. Die Bewohner in Ostin wird die neuerliche Verzögerung nicht wirklich freuen. Und wir kommen bei der ganzen Verzögerungs/Nicht-Verzögerungs-Salamitaktik irgendwie nicht mehr mit.

Ergänzung vom 16. Juli / 00:49 Uhr
Wie wir am 04. Juni geschrieben haben sollte der neue Zufahrtsweg von der Strasse nach Hausham zum Gelände am Oedberg bis zum Waldfest Anfang August fertig werden. Zumindest war das vor etwas mehr als einem Monat noch der Plan. Jetzt wird den Beteiligten aber klar, dass es leider nichts wird mit dem angepeilten Termin. Ende August ist jetzt das neue Datum, an dem die Strasse eingeweiht werden soll. Somit werden die Waldfestbesucher vom 05. – 08. August noch über die alte und verengte Strasse fahren dürfen.

Links im Waldstück soll der Kletterwald verlaufen. Ende ist an der oberen Lichtung etwa auf Höhe der Hälfte der Skipiste.

Ursprünglicher Artikel vom 04. Juni:
Manchmal ist es einfach ein bisschen Schade: Da will jemand was für die Zukunft im Tal machen, nimmt viel Geld in die Hand und läuft dann leider in die Bürokratiefalle. So geht es gerade dem Betreiber der “Aktiv” Skischule, Alfred Huber. Sein Projekt “Kletterwald am Oedberg” sollte eigentlich demnächst fertig sein. Eigentlich. Bisher konnte Huber aber noch nicht mal anfangen.

Huber ist mit seinem Plan einen rund zwei Hektar großen Kletterwald mit etwa 50 unterschiedlichen Stationen zu errichten, jetzt erstmal in den Mühlen der Bürokratie gelandet. Der Gmunder Gemeinderat hatte dem Projekt zwar bereits im Januar zugestimmt, sich jetzt aber einen Rüffel vom Landratsamt eingefangen: So wie gedacht, ist das Projekt “Kletterwald” nicht umsetzbar. Das Landratsamt fordert stattdessen jetzt für das komplette Gebiet einen neuen Flächennutzungsplan “Sondergebiet für Freizeit und Erholungsnutzung”.

Das bedeutet: Es dauert und es kostet. Der neue Flächennutzungsplan tritt frühestens in vier Monaten in Kraft und die Kosten für Huber als Investor sind beträchtlich. Rund 55.000 Euro kostet alleine der Bebauungsplan. Kosten für Gutachten, Architektenpläne und so weiter. Die Kosten für die Zeitverzögerung nicht eingerechnet.

Und das Damoklesschwert “Naturschutz” ist damit auch noch nicht abschätzbar. Vorerst genügt dem Landratsamt zwar ein “Vogelschutz Gutachten” und das deutlich aufwändigere “Spezielle Artenschutz Programm” ist vorerst vom Tisch. Aber zu welchen Verzögerungen Naturschützer führen können, hat man auch an anderen Stellen schon zur Genüge gesehen. Ein Wort genügt manchmal: Kriechsellerie.

Der neue Flächennutzungsplan für das Gebiet Oedberg hat aber auch gute Seiten: Bisher wurde dort vom Spielplatz bis zur Sommerrodelbahn alles in Einzelgenehmigungen durchgeführt. Also mehr oder weniger Ausnahmegenehmigungen für jedes einzelne Bauvorhaben. Für die Zukunft ist mit dem angepassten Flächennutzungsplan dann wenigstens eine gewisse Planungssicherheit vorhanden. Und die wird der Betreiber auch brauchen. Immerhin will er in den nächsten Jahren die Beschneiungsanlage optimieren, einen neuen Tellerlift und mehr Parkplätze bauen und die Skischule braucht über kurz oder lang auch ein neues Gebäude.

Nur auf den Kletterwald werden wir wohl mindestens bis nächstes Jahr warten müssen. Denn laut Alfred Huber ist der Beschluß noch nicht mal gefasst. Die entscheidende Sitzung ist am Dienstag der Ortsplanungsausschuß im Gmunder Rathaus. Ob dieses Jahr überhaupt mit dem Bau des Kletterwaldes begonnen werden kann, dazu wollte und konnte Alfred Huber uns gegenüber nichts konkretes sagen: “Das werden wir dann entscheiden, wenn wir den Beschluß der Gemeinde kennen”.

Die Zufahrtsstraße soll bis zum Waldfest im August fertig sein.

Auf den Bau der Straße von der Staatsstraße in Richtung Hausham zum Skilift hat das aber vorerst keine Auswirkungen. Der Bau liegt bisher im Zeitplan und soll bis zum Ostiner Waldfest Anfang August fertig sein. Etwa 1,1 Millionen Euro wird die Zufahrt kosten. Damit liege man aber, laut dem 2. Gmunder Bürgermeister Georg Rabl, im Kostenrahmen. Die Betreiber in Ostin werden sich daran ebenfalls beteiligen. Und auch der neue Winterfahrplan für die Busse ist unter Dach und Fach: Ab der nächsten Wintersaison werden die RVO-Busse die Skifahrer von der BOB im Stundentakt direkt bis zum Lift nach Ostin bringen.

Irgendwas tut sich eben immer.


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