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Spielarena Bad Wiessee: Ein Erfolg, wie er im Buche steht – Zweiter Teil des Artikels

Von Peter Posztos

Josef Niedermayer, Geschäftsführer der Wiesseer Spielarena

Anmerkung vom 19. November / 19:43 Uhr
Hier kommt der zweite Teil unseres Berichts über die Wiesseer Spielarena. Im Interview erzählt uns Josef Niedermayer, einer der beiden Geschäftsführer, etwas über die Zukunft der Spielarena und wie er als ehemaliger Sportlehrer und Beamter dazu kam, die Halle zu eröffnen.

Tegernseer Stimme (TS): Herr Niedermayer, bitte erzählen Sie uns kurz. Wie kommt man dazu als ehemaliger Beamter eine Spielarena zu eröffnen und sich aus dem sicheren Beamtenstatus in die Unsicherheit eines Unternehmers zu stürzen?

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Josef Niedermayer (JN): Da muss ich etwas ausholen. Die Idee einer Indoor-Spielarena kam mir bei einem USA-Besuch bereits vor über 10 Jahren. Vor etwa 3 Jahren habe ich dann meinen Beruf als Sportlehrer in Miesbach aufgegeben, weil ich diese Idee unbedingt nach meinen Vorstellungen umsetzen wollte. Und ich hab es keinen Tag bereut. (lacht)

TS: War Bad Wiessee Ihre erste Anlaufstelle für die Idee?

JN: Nein, zuerst hatten wir es in Holzkirchen probiert. Aber dort hat es aus verschiedenen Gründen nicht geklappt. Die Tennishalle in Bad Wiessee war dann der zweite Ansatz. Und hier hat es dann erstaunlich schnell funktioniert. Vom Erstgespräch mit Bürgermeister Höß bis zur Eröffnung vergingen nur 7 Monate.

TS: Dass die Kinder von diesem Spielparadies begeistert sind, sieht man ja. Aber was gefällt den Eltern am meisten?

JN: Erstens haben wir hier etwa 2.000 Quadratmeter. Da verläuft man sich nicht so wie in den riesigen Hallen beispielsweise in Norddeutschland. Vor allem finden sie dort Ihre Kinder nicht mehr.
Das zweite ist, dass wir sehr bedacht sind auf Sauberkeit und Atmosphäre. Viele Eltern, die auch andere Hallen kennen, sagen: “Bei euch ist es einfach schön und warm”.

TS: Und wie wird das Angebot von den Jugendlichen angenommen?

JN: Das hätte ich nie gedacht, aber die kommen sehr gerne. Am beliebtesten ist das Trampolin und natürlich die Schmuseecken, bei denen wir auch etwas mehr aufpassen müssen. Ansonsten wird der Jugendabend am Freitag und Samstag sehr gut angenommen.

TS: Woher kommen die Besucher?

JN: Natürlich aus dem Tegernseer Tal. Aber auch aus Geretsried, Bad Tölz oder Bayrischzell. Im Sommer kommen sogar Touristen aus Kochel oder Bad Aibling.

TS: Was sind die kommenden Ziele? Stehen eventuell Erweiterungen an?

JN: Ja, wir haben vor die bestehende Essens-Galerie, die überwiegend gastronomisch genutzt wird, zu erweitern. Somit entstehen etwa neue 70-80 Sitzplätze.
Und dazu wird es eine zweite Galerie, ich nenne sie mal Fitness-Galerie, aufgebaut. Speziell ausgerichtet auf Frauen als Zielgruppe.

TS: Wo kommt die zweite Galerie hin?

JN: Das Ganze kommt über die Kletterwand. Damit können wir zukünftig auch Überhangklettern anbieten. Das kann gerade für die erfahrenen Kletterer ganz reizvoll sein.

TS: Der große Wal ist übrigens toll. Der bleibt oder?

JN: Nein. Der wird ausgetauscht durch ein Krokodil. Das ist etwas niedriger, passt also besser in die Halle und hat ein breiteres Maul. Was wiederrum den Vorteil hat, dass mehr Kinder reinpassen.

TS: Herr Niedermayer, vielen Dank für das Gespräch!

Ursprünglicher Artikel vom 18. November:
Die Wiesseer Spielarena feiert Geburtstag. Genauer gesagt, hat Geburtstag gefeiert. Und zwar einjährigen, und das bereits Mitte Oktober.
Wir möchten trotzdem noch nachträglich gratulieren und wünschen viele weitere erfolgreiche Jahre mit glücklichen Kindern und zufriedenen Eltern.

Für alle, die die Spielarena in Bad Wiessee noch nicht kennen, haben wir am gestrigen Buß- und Bettag ein kurzes Stimmungs-Video gedreht. Möge es den ein oder anderen animieren in Zukunft auch mal vorbeischauen. Die Kinder und wir finden es lohnt sich….

….und nicht nur wir. Alleine im letzten Jahr waren laut Geschäftsführer Josef Niedermayer über 40.000 Besucher zu Gast. Zwischen drei und 14 Jahren ist die Alterspanne bei den Kindern. Teenager kommen am Freitag und Samstag beim Jugendtreff auf Ihre Kosten. Und die Eltern, die den Nachwuchs begleiten, haben die Möglichkeit zu ratschen oder auf der Empore einen Kaffee zu trinken.

Morgen geht es weiter mit Teil 2: In einem Interview erzählt uns Josef Niedermayer welche Pläne er für die Spielarena hat und wie er dazu kam – als ehemaliger Beamter – das Kinderparadies vor einem Jahr zu eröffnen.

Weiterführende Links:
Webseite der Spielrarena mit allen Informationen zu Öffnungszeiten und Anfahrt
Artikel bei Merkur Online zum Geburtstag der Spielarena


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