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Ein Kommentar zur Baustelle zwischen Gmund und Wiessee

Zur Halbzeit: Danke

Baustellen sind gerade so beliebt in Bayern wie Markus Söder. Aber manchmal gibt es auch etwas Gutes zu sagen, findet unser Kommentator Martin Calsow. Zumindest über Baustellen…

Ob tagsüber bei 30 Grad oder die ganze Nacht – auf der Baustelle zwischen Gmund und Wiessee wurde zu jeder Zeit gearbeitet. / Fotos: Martin Calsow

Ein Kommentar von Martin Calsow:

Wir klagen hier ja gern über Gruppen. Niederrheiner, Feierabendpolitiker oder Bauträger. Personenkreise, die das Leben im Tal zuweilen schwierig erscheinen lassen. Zeit, mal eine Gruppe in den Himmel zu loben: Die Jungs von der Baustelle. Seit Ende Juli reißen, schreddern und teeren Bauarbeiter an der Westbank die Bundesstraße.

In glühender Hitze schuften die Männer an den Hängen, jonglieren ihre schweren Fahrzeuge an wütenden Autofahrern vorbei, die die wertvollen Minuten ihres kleinen Lebens an einer Ampel verschwendet sehen. Sie bleiben ruhig, auch wenn sie in zum Teil wutverzerrte Gesichter in vollklimatisierten Autos schauen müssen. Der Deutsche wartet eben ungern und lässt nie nicht gar nicht vor. Da gibt’s schon mal auf’s Maul.

Respekt an die Bauarbeiter

Aber weg vom Autopöbel, zurück zu den Helden des Alltags. Die haben in diesem mörderisch heißen Sommer härteste Arbeit geleistet. Diese Baustelle, das kann man ruhig auch mal zur Halbzeit des Projekts sagen, ist höchst professionell geführt, und in einem der Örtlichkeit angemessenen Tempo fertiggestellt worden.

Die Stelle war und ist ein Nadelöhr. Aber es lief. Tag und eben auch in der Nacht wurde gearbeitet. Dafür gebührt den Männern in Orange ein großer Dank und vor allem Respekt. Es gab im Tal auch schon andere Beispiele


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