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Landkreis macht mit

Herzogin Elizabeth spendet fürs BRK

Seit dem Brand im BRK Hilfeleistungszentrum in Bad Wiessee im Februar sind die Retter auf Spenden angewiesen. Denn die Versicherung deckt nicht die Schäden von 300.000 Euro am Fuhrpark. Doch mit Spenden wird die Deckungslücke immer geringer.

Herzogin Elizabeth in Bayern übergibt einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1.400 Euro an BRK-Kreisgeschäftsführer Robert Kießling (rechts) und den Wiesseer Bereitschaftsleiter Benedikt Dörder (links).

Inzwischen hätten alle Talgemeinden ihren freiwilligen Beitrag geleistet, damit die Deckungslücke reduziert wird, erklärt BRK-Kreisgeschäftsführer Robert Kießling vor dem Tegernseer Schloss. Nach letztem Stand seien bisher gut 102.000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen.

Herzogin von Töchtern inspiriert

Gleich werden es mehr, denn Kießling und sein Wiesseer Bereitschaftsleiter Bernhard Dörder sind auf dem Weg zu Herzogin Elizabeth in Bayern, die symbolisch einen Scheck in ihren Räumen überreichen will. Ausschlaggebend dafür war die Tegernseer Woche, bei der Herzogin Elizabeth im September Besucher durch ihre Privatgemächer führte.

Die Einnahmen daraus wurden aufgeteilt. Die eine Hälfte erhielt das Tegernseer Heimatmuseum, weil deren Leiter Hans-Herbert Perlinger sich bei den Führungen engagierte. Die anderen 50 Prozent sollten für wohltätige Zwecke gespendet werden.

Die Idee einer Spende zugunsten des ausgebrannten BRK-Rettungszentrums sei von ihren Töchtern Maria-Anna und Helene gekommen, erzählt Herzogin Elizabeth der Tegernseer Stimme. „Die in Wiessee brauchen das Geld“, hätten ihre beiden Töchter übereinstimmend gesagt.

Dann war es für mich selbstverständlich, einen Teil der Einnahmen an das Rote Kreuz zu spenden.

Sie rät auch anderen Bewohnern des Tales, von denen einige nicht unvermögend seien, „ihren Geldbeutel aufzumachen“. Denn das BRK kümmere sich um Menschen, ohne nach der Herkunft zu fragen.

Sehr spendabel zeigt sich heute auch der Kreistag. Der Kreisausschuss genehmigt 50.000 Euro für die „Wiederbeschaffung, der bei dem Brand im Hilfeleistungszentrum zerstörten Fahrzeuge und Gerätschaften“. Die durch den Zuschuss entstehenden Mehrausgaben könnten durch Mehreinnahmen beim Staatlichen Kostenauskommen gedeckt werden, heißt es in der Beschlussvorlage.

Zur Begründung sagt Landrat Wolfgang Rzehak, man wolle die ehrenamtlichen Helfer „nicht im Regen stehen“ lassen. Auch wenn es ein “Batzen Geld” sei, so sei der doch gerechtfertigt. Einstimmig folgen ihm die Kreisräte. Die symbolische Scheckübergabe durch Rzehak findet kommenden Freitag im BRK-Rettungszentrum statt.

Landrat und Hoeneß bei Scheckübergaben

Zu diesem Termin wollen auch FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Aldi Süd ihren Scheck dem Roten Kreuz überreichen. Die Einnahmen stammen aus dem Würstelgrillen anlässlich der Wiedereröffnung der Aldi-Filiale im September. Hoeneß stand am Grill und verkaufte unzählige Bratwurstsemmeln.

Aldi will den tatsächlichen Erlös noch verdoppeln. Damit dürfte summa summarum bis zum Ende der Woche das BRK-Konto einen Stand von etwa 170.000 Euro ausweisen, wie BRK-Bereitschaftsleiter Benedikt Dörder aus Bad Wiessee hochrechnet. Etwa 130.000 Euro fehlen noch. Beim BRK hofft man auf weitere symbolische Scheckübergaben.


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