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Nach Brand in Trinis - Kreuther gründet Hilfsorganisation

Haus ist weg, Hilfsbereitschaft da

Von Nicole Kleim

Mitte Dezember brannte ein Einfamilienhaus im Kreuther Ortsteil Trinis komplett ab. Kurz vor Weihnachten stand dessen Besitzer Klaus Wiesner vor dem Nichts. Ein Nachbar rief zur Spendenaktion auf. Jetzt bietet Wiesner selbst seine Hilfe an.

Bis auf eine Mauer brannte das Haus von Klaus Wiesner komplett ab. /Foto: Felix Wolf

Sieben Wochen sind vergangen seit das Einfamilienhaus von Klaus Wiesner (54) im Kreuther Ortsteil Trinis in Flammen stand und komplett abbrannte (wir berichteten). Wiesner und seine Freundin konnten sich damals zwar aus dem Haus retten, standen aber auf einmal vor dem Nichts. Heiße Asche, die im Carport gelagert war, soll laut Angaben der Kripo die Brandursache gewesen sein.

Wie berichtet, hatte sich ein Nachbar von Wiesner, der Reisebüroleiter Hans Götschl, dazu berufen gefühlt, eine Hilfsaktion zu starten. Er sammelte Kleiderspenden und richtete ein Spendenkonto für den Wiederaufbau ein. Wiesners Haus war noch nicht abbezahlt, und eine Hausratversicherung, die ihm den Schaden ersetzen könnte, hat er keine.

Wiesner feiert mit allen Helfern

Laut Merkur sollen inzwischen mehr als 15.000 Euro auf dem Konto eingegangen sein. Sobald das Haus wieder steht, will Wiesner das Geld in die Einrichtung stecken. Doch bevor er mit dem Wiederaufbau beginnen kann, muss der 54-Jährige das Gutachten seiner Versicherung abwarten. Seit dem Brand wohnt Wiesner in der Wildbachhütte auf der Sutten, wo ihn seine Freunde – die Wirtsleute Andreas und Sebastian Hiederer – aufgenommen hatten.

Jetzt möchte Wiesner etwas von der Hilfsbereitschaft, die er in seiner Not erlebt hat, zurückgeben. Deshalb hat er vor, eine Hilfsorganisation zu gründen. Einen Namen hat er auch schon: „Mia helfen zamm“. Doch zunächst will er allen Helfern Danke sagen. Deshalb lädt er am 23. Juni jeden, der Lust dazu hat, ein, mit ihm auf der Wildbachhütte zu feiern – bei Musik und mit 500 Liter Freibier.


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